Tarifvertrag der evg


Bei der Anwaltskanzlei NJORD verfügen wir über umfangreiche Erfahrung in der Rechtsberatung im Zusammenhang mit Tarifverträgen. Wir unterstützen Sie, indem wir Ihnen einen Überblick über die Bedingungen Ihrer Mitarbeiter geben. Unsere Anwälte beraten sowohl zu den Rechten, die sich aus einem Tarifvertrag ergeben, als auch zu rechten, die sich aus anderen Ländern ergeben. Die sinkende Tarifbindung hat zu einer politischen und akademischen Debatte über die Zukunft des deutschen Tarifverhandlungssystems und darüber geführt, wie mit dem Rückgang am besten umzugehen ist, auch durch staatliche Interventionen. Der DGB fordert beispielsweise die Abschaffung der sogenannten OT-Mitgliedschaft in Arbeitgeberorganisationen (d.h. Mitgliedschaft, die den Arbeitgeber nicht an den Branchentarifvertrag seiner Organisation bindet). Der Gewerkschaftsbund schlägt auch vor, Erweiterungsmechanismen häufiger zu nutzen. Arbeitgeberorganisationen wie der BDA lehnen Forderungen nach staatlichen Interventionen ab und betonen die Bedeutung unabhängiger (Lohn-)Verhandlungen. Die Verhandlungen erwiesen sich als kompliziert, und bis Anfang Dezember 2018 wurden aufgrund komplexer Gewerkschaftsforderungen keine nennenswerten Fortschritte erzielt. Nach einem plötzlichen Verhandlungsstopp und einem symbolischen Streik der EVG Mitte Dezember konnten sich DB und EVG am 4. Januar 2019 auf einen neuen Tarifvertrag einigen.

[2] Die Vereinbarung hat eine Gesamtlohnerhöhung von 6,1 % in zwei Phasen: 1. Juli 2019 (3,5 %) und 1. Juli 2020 (2,6%) als Teil eines Optionsplans. Der Optionsplan ermöglicht es den Mitarbeitern, eine von drei Optionen zu wählen: Z. B. wenn Ihr Unternehmen einer Arbeitgeberorganisation beitritt, die einen Tarifvertrag mit einer Arbeitnehmervereinigung/einer Gewerkschaft abgeschlossen hat. Im Herbst 2017 führte das Institut für Wirtschaft (IW) eine Unternehmensbefragung in der Metall- und Elektroindustrie durch. Letzterer ist einer der größten Sektoren Deutschlands; sie macht mehr als 10 % der Gesamtbelegschaft Deutschlands aus und erwirtschaftet rund 15 % der nationalen Bruttowertschöpfung.

[6] Im Vergleich zu anderen verfügbaren Datenquellen war die IW-Erhebung ausschließlich den Motiven der Metallunternehmen in Bezug auf ihre Teilnahme an Tarifverhandlungen gewidmet. Umfrageergebnisse zeigten, dass die Mehrheit der an die Metallindustrievereinbarung gebundenen Unternehmen mit drei Aspekten unzufrieden war: Im Oktober 2018 hat der Deutsche Bahn-Betreiber (DB) Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) aufgenommen, von dem rund 160.000 Beschäftigte betroffen sein werden. Forderungen beider Gewerkschaften: Traditionell ist ein Tarifvertrag definiert als eine Vereinbarung zwischen einer Gewerkschaft oder einer anderen Arbeitnehmervereinigung einerseits und einer Arbeitgeberorganisation oder einem Unternehmen andererseits. Die Kanzlei NJORD bietet Rechtsberatung im Zusammenhang mit allen Herausforderungen im Zusammenhang mit Tarifverträgen an. Wir können sicherstellen, dass Ihr Unternehmen die Regeln des betreffenden Tarifvertrags kennt. Darüber hinaus beraten und unterstützen wir sie mit folgenden Fragen: Viele Arbeitnehmer auf dem dänischen Arbeitsmarkt sind tarifgebunden. Daher werden viele Unternehmen die oft komplizierten Regeln von Tarifverträgen kennen lernen. Im November 2018 feierten Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften das 100-jährige Bestehen der Stinnes-Legien-Vereinbarung. Diese Vereinbarung legte den Grundstein für die deutsche Tarifautonomie und für die Sozialpartner, um Arbeitsbedingungen, Löhne und Arbeitszeiten unabhängig auszuhandeln.

Ingo Kramer, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), betonte die Bedeutung einer verantwortungsvollen Zusammenarbeit der Sozialpartner und deren Unabhängigkeit von staatlicher Intervention für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands: “Eine solche gelebte Sozialpartnerschaft […] war ein Glücksfall für unser Land und ist einzigartig in Europa”.