Tarifvertrag hotel gaststätten berlin pdf


Die Tariflaufzeit des Tarifvertrags für die Beschäftigten der Hotel-, Gaststätten- und Freizeitbranche läuft noch bis zum 30. September 2020. Die zuvor vereinbarte Lohnskala bleibt in Kraft. PAM vereinbarte mit dem Arbeitgeberverband der Branche, dem finnischen Hotelverband MaRa, die Laufzeit des Tarifvertrags wegen der Coronavirus-Epidemie zu verlängern. Der Tarifvertrag für die Hotel-, Gaststätten- und Freizeitwirtschaft (kurz gesagt) für den 1. Februar 2018 bis 31. März 2020 Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände einigten sich die Verhandlungsparteien auf vorübergehende Änderungen der Bestimmungen des jetzt geltenden Tarifvertrags. Die Änderungen gelten für eine Verkürzung der Kündigungsfrist, die Meldung von Krankheitsurlaub, das Recht auf Betreuung eines kranken Kindes unter 10 Jahren und die Abweichung von den Fristen des Gesetzes über die Zusammenarbeit innerhalb von Unternehmen. Hier finden Sie detaillierte Informationen zu den vorübergehenden Änderungen der Tarifverträge für Hotel-, Gaststätten- und Freizeitangebote. Konkrete Maßnahmen vereinbart und wie sie sich auf die Beschäftigten in der Branche auswirken: 2. Selbstanzeige bei Krankheitsurlaub Ein Selbstanzeigeverfahren für Krankschreibungen wird in Unternehmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie eingeführt. Dieses Verfahren der vorübergehenden Notifizierung ist bis zum 31. Mai in Kraft.

Nach diesem Verfahren gilt das Recht eines Arbeitnehmers auf Krankheitsurlaub aufgrund von Selbstanzeige für Krankheitsurlaub von höchstens 3 – 7 Kalendertagen, der auf die eigene Grippe oder das Coronavirus des Arbeitnehmers zurückzuführen ist. Detailliertere Anleitung von Ihrem Arbeitgeber. 1. Kündigungsfrist verkürzt Ein Arbeitgeber muss den Arbeitnehmer über eine Entlassung informieren. Ab dem 19. März wird die Kündigungsfrist auf 5 Tage verkürzt. (Bisher 14 Tage) Das bedeutet, dass der erste Entlassungstag der 24. März sein kann, wenn der Entlassungsauftrag an den Arbeitnehmer am 19. März erfolgt.

Dieses Verfahren kann auch rückwirkend angewandt werden, so dass eine 5-Tage-Frist auf bereits erteilte Kündigungen angewendet werden kann. In diesen Fällen muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mit dem neuen berichtigten Datum einen neuen Entlassungsbescheid vorlegen. 3. Recht auf Selbstanzeige, wenn ein Kind unter 10 Jahren aufgrund der Coronavirus-Pandemie erkrankt, wird ein Selbstanzeigeverfahren eingeführt, wenn ein Kind unter 10 Jahren erkrankt. Dieses Verfahren der vorübergehenden Notifizierung ist bis zum 31. Mai in Kraft. Nach diesem Verfahren darf die Abwesenheit eines Mitarbeiters aufgrund einer Selbstanzeige und aufgrund der Erkrankung eines Kindes 3-7 Kalendertage nicht überschreiten. Detailliertere Anleitung von Ihrem Arbeitgeber.

4. Fristen im Gesetz über die Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmen verkürzt Die jetzt vereinbarten vorübergehenden Änderungen bedeuten, dass in Kooperationsverhandlungen die Kündigungsfrist und die Dauer der Verhandlungen für Entlassungen von höchstens 90 Tagen verkürzt werden. Das bedeutet, dass Unternehmen Verhandlungen, zum Beispiel über Entlassungen, über einen beschleunigten Zeitplan führen können. Der Vorschlag für die Verhandlungen über die Zusammenarbeit kann spätestens drei Tage vor Beginn der Verhandlungen vorgelegt werden, wenn es sich bei den Verhandlungen um Entlassungen von höchstens 90 Tagen handelt. (Bisher 5 Tage) Bei Entlassungen von mehr als 90 Tagen oder bei Kooperationsverhandlungen über die Entlassung von Arbeitnehmern bleibt die Frist für den Verhandlungsvorschlag 14 Tage.